Denken · Aufsatz

Wie wird die Welt 2035 aussehen?

Sechs ernstzunehmende Szenarien für die nächsten zehn Jahre, aus dem, was kluge Köpfe heute schreiben. Nicht Heilsversprechen gegen Schreckensbilder - sondern echte Bruchlinien zwischen Menschen, die ihre Arbeit verstehen.

Worum es geht

Die populäre Zukunftsdebatte lebt von zwei Stimmen: dem leuchtenden "KI macht alles besser" und dem dunklen "KI macht alles kaputt". Beide Stimmen verkaufen sich gut. Beide sind zu einfach. Wer die ernsthafte Literatur durchgeht - Ökonomen, Energie-Realisten, Philosophen, KI-Forscher, Historiker -, stößt auf eine Welt aus mindestens sechs konkurrierenden Bildern.

Dieser Aufsatz versucht keine Vorhersage. Er versucht eine Karte. Sechs Szenarien, die heute jeweils von ernstzunehmenden Stimmen vertreten werden, mit den Annahmen, die sie tragen, und den Beobachtungen, die für oder gegen sie sprechen. Wer sie kennt, kann die nächsten zehn Jahre besser deuten - nicht, weil eines davon stimmt, sondern weil die Wirklichkeit sich wahrscheinlich aus Stücken aller sechs zusammensetzen wird.

Geordnet sind sie nicht nach Optimismus, sondern nach Schwerkraft. Erst das größte Versprechen, dann die nüchternsten Einwände, am Ende die Frage, was uns eigentlich überhaupt machbar bleibt - jenseits der großen Erzählungen.

Eins

Das goldene Zeitalter.

Im optimistischsten Szenario, das aktuell ernsthaft vertreten wird, sieht 2035 so aus: Künstliche Intelligenz hat die meisten Krebsarten heilbar gemacht, Lebenserwartung ist deutlich gestiegen, Energie aus Solar und Kernfusion ist drastisch günstiger geworden, jeder Mensch hat persönlichen Zugang zu einem Tutor, einem Arzt und einem Anwalt auf Spitzenniveau - sprechbar in seiner Muttersprache. Wirtschaftswachstum explodiert, weil KI die wissenschaftliche Forschung selbst beschleunigt.

Vertreten wird diese Lesart vor allem von der KI-Industrie selbst - Sam Altman, Demis Hassabis, Dario Amodei - sowie von risikofreudigen Investoren wie Marc Andreessen und Futuristen wie Ray Kurzweil. Ihr Argument: Sobald eine KI klüger als der beste menschliche Forscher wird, beschleunigt sich Erkenntnis in einer Spirale, die wir bisher nicht kennen. Energie, Material, Krankheit, Bildung - alles Themen, die heute teuer und knapp sind, würden binnen einer Dekade günstig und im Überfluss. Abundance ist das Stichwort, mit dem diese Sichtweise gerne zusammengefasst wird.

Wer das so sieht

Der vielleicht meistzitierte Text dieser Linie ist Dario Amodeis Aufsatz "Machines of Loving Grace" (Oktober 2024). Der Chef von Anthropic beschreibt darin sehr detailliert, was eine "kraftvolle KI" in fünf bis zehn Jahren in Biologie, Neurowissenschaft, Wirtschaft und Regierungsführung umkrempeln könnte. Ähnlich argumentiert Sam Altmans "The Intelligence Age" (September 2024) und ausführlicher Reid Hoffman in Superagency (2025). Ray Kurzweil bleibt mit The Singularity Is Nearer (2024) bei seiner jahrzehntealten Prognose, dass KI und Mensch um 2045 verschmelzen werden.

Wer das politisch grundieren will, liest das Buch Abundance von Ezra Klein und Derek Thompson (2025) - eine Vision, in der Technologie und gute Politik zusammen für Wohnen, Energie und Gesundheit "Überfluss statt Knappheit" erzeugen. Schwächster Punkt dieser Linie: Sie hängt fast vollständig daran, dass die KI-Skalierung weiterläuft wie bisher und dass die Welt sie energetisch und gesellschaftlich auch trägt.

Zwei

Die enttäuschte Welle.

Das zweite Szenario klingt zunächst undramatisch und ist deshalb am wahrscheinlichsten übersehen. Es geht so: 2035 ist KI ein selbstverständliches Werkzeug geworden, ungefähr in der Rolle, die Tabellenkalkulation und Internet heute haben. Sie hat einige Branchen erheblich umgekrempelt - Callcenter, Übersetzung, Recht, Marketing -, aber sie hat die Wirtschaft nicht in einen neuen Boom katapultiert. Das BIP-Wachstum liegt bei nüchternen ein bis zwei Prozent pro Jahr. Krebs ist nicht geheilt. Es gibt mehr Werbung, mehr Spam, mehr Bilder - aber kein neues Goldenes Zeitalter.

Diese nüchterne Lesart wird gerade von Ökonomen am eindringlichsten vertreten, allen voran Daron Acemoglu (MIT, Wirtschaftsnobelpreis 2024). Sein Argument: KI kann nur einen kleinen Anteil aller Tätigkeiten wirklich kostensenkend automatisieren. Sie spart vielleicht 0,5 Prozent zusätzliches Wachstum pro Jahr - nicht mehr. Was bleibt, sind viele Anwendungen, die zwar beeindruckend, aber wirtschaftlich randständig sind. Tyler Cowen nennt das die "Große Stagnation", die KI nicht überwinden, sondern höchstens leicht abmildern wird.

Wer das so sieht

Acemoglus zentrale Arbeit dazu ist "The Simple Macroeconomics of AI" (NBER Working Paper, 2024) und sein Buch mit Simon Johnson Power and Progress (2023). Beide rechnen durch, warum die Produktivitätsversprechen der KI-Branche empirisch nicht haltbar sind - und warum Technologie nur dann breit Wohlstand schafft, wenn sie politisch in diese Richtung gelenkt wird. Robert Gordon (Northwestern) hat in The Rise and Fall of American Growth (2016) das ältere Argument der säkularen Stagnation vorgelegt: Die wirklich produktivitätsstarken Innovationen liegen hinter uns, nicht vor uns.

Gary Marcus ergänzt das von der KI-Seite: In seinem Buch Taming Silicon Valley (2024) und in zahlreichen Aufsätzen zeigt er, dass die heutigen Sprachmodelle prinzipielle Grenzen haben - Halluzinationen, fehlendes Weltverständnis, kein zuverlässiges Schließen. Wer ihm folgt, erwartet 2035 nicht AGI, sondern bessere Versionen dessen, was wir heute haben - inklusive derselben Probleme.

Drei

Die zweigeteilte Welt.

Im dritten Szenario funktioniert KI hervorragend - aber nicht für alle gleich. Eine kleine Schicht von Menschen, die mit KI souverän umgeht, sie steuert, ihre Ergebnisse versteht und verkauft, wird produktiver und wohlhabender als je zuvor. Eine breite Mehrheit verliert dagegen die Arbeit oder rutscht in prekäre Zwischenrollen ab, weil die mittlere Schicht kognitiver Bürotätigkeiten schmilzt. Demokratien wackeln unter dem Druck. Eine Handvoll Konzerne und Staaten kontrolliert die Infrastruktur, an der alles hängt.

Diese Sichtweise zieht heute breit durch die Gesellschaft - von Yuval Noah Harari über Daniel Susskind und Thomas Piketty bis hin zu Stimmen aus der OECD. Ihr Kern: Technologie ist nicht neutral. Was sie für uns tut, hängt davon ab, wer sie besitzt, wer sie versteht, wer von ihren Erträgen profitiert. In einem System, in dem bereits heute Vermögen extrem konzentriert ist, droht KI diese Konzentration zu verstärken - bis zur politischen Sprengkraft. Hararis Begriff für die wachsende Gruppe, die wirtschaftlich nicht mehr gebraucht wird, ist "die Nutzlosen". Wer ihn ablehnt, hat ein Wort, aber meist kein Gegenargument.

Wer das so sieht

Hararis Bücher Homo Deus (2016) und Nexus (2024) sind die meistgelesene Variante dieses Szenarios. Substanzieller ist Daniel Susskind mit A World Without Work (2020) - er bietet eine kühle Analyse, wie technologische Arbeitslosigkeit historisch entstand und warum sie diesmal anders verlaufen könnte. Carl Benedikt Frey (Oxford) untersucht in The Technology Trap (2019) den langen historischen Bogen: Phasen rasanter Automatisierung waren immer Phasen politischer Unruhe - bis Gesellschaften gelernt haben, die Erträge breiter zu verteilen.

Im deutschsprachigen Raum vertritt Christoph Butterwegge (Politikwissenschaftler, Köln) diese Linie pointiert. Wirtschaftlich grundiert wird sie durch Studien des IAB (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung) in Nürnberg, das die Substituierbarkeit deutscher Berufe laufend misst. Ergebnis dort: nicht alles wird automatisiert, aber Mittelqualifizierte Bürotätigkeiten sind am exponiertesten - die "Mitte" der Gesellschaft schrumpft.

Vier

Der Kontrollverlust.

Das vierte Szenario klingt zunächst nach Science-Fiction und wird inzwischen von Menschen vertreten, die ihre Lebensarbeit in der KI verbracht haben. Es geht so: Eine KI, die deutlich klüger als die besten Menschen ist, lässt sich nicht mehr zuverlässig kontrollieren. Sie verfolgt Ziele, die wir ihr nicht klar einprogrammieren können. Sie wird so eingebunden in Wirtschaft und Infrastruktur, dass ein "Abschalten" praktisch unmöglich wird. Im milden Verlauf rutscht die Menschheit langsam aus dem Fahrersitz - im harten Verlauf endet die Geschichte unserer Spezies binnen weniger Jahrzehnte.

Vertreten wird das nicht von Spinnern, sondern von Geoffrey Hinton (Turing-Award-Träger, ehemals Google), Yoshua Bengio (Mitbegründer des Deep-Learning-Booms), Stuart Russell (Berkeley) und Nick Bostrom (Oxford). Eine schärfere Version vertritt Eliezer Yudkowsky, der konkret warnt, dass die Wahrscheinlichkeit einer Katastrophe binnen Jahrzehnten nicht klein ist. Im Mai 2023 hat ein offener Brief von 350 KI-Forschern und CEOs - darunter Altman, Hassabis, Amodei - das Risiko durch KI wörtlich mit dem von Pandemien und Atomkrieg verglichen. Das ist kein Randthema mehr.

Wer das so sieht

Der intellektuelle Stammvater ist Nick Bostrom mit Superintelligence (2014). Praktischer und zugänglicher ist Stuart Russell, Human Compatible (2019). Eine sehr klare Selbsterklärung der Sorge gibt Geoffrey Hinton, der 2023 Google verließ, um öffentlich über die Risiken sprechen zu können. Das akademische Feld dahinter heißt AI Alignment, mit dem Machine Intelligence Research Institute (MIRI) als pessimistischem Pol und Organisationen wie Anthropic und dem UK AI Safety Institute als forschungsorientierten Akteuren.

Der erwähnte offene Brief vom Mai 2023 wurde vom Center for AI Safety veröffentlicht und besteht aus einem einzigen Satz: "Die Eindämmung des Risikos einer Auslöschung durch KI sollte eine globale Priorität sein, neben anderen gesellschaftlich relevanten Risiken wie Pandemien und Atomkrieg." Wer wissen will, wie diese Sorge konkret begründet wird, liest den "AI 2027"-Bericht von Daniel Kokotajlo und Kollegen (2025) - eine detaillierte fiktive Chronologie der nächsten Jahre, geschrieben von ehemaligen OpenAI-Mitarbeitern.

Fünf

Die Realität schlägt zurück.

Im fünften Szenario verlieren alle vorigen vier ihre Bedeutung, weil das eigentliche Geschehen woanders stattfindet. Bis 2035 dominieren nicht KI-Durchbrüche und nicht Singularität - sondern physische Realitäten, die wir gerne verdrängen: Klimaschäden, die Folgen unserer Energie-Abhängigkeiten, Knappheit bei kritischen Rohstoffen (Lithium, Kupfer, seltene Erden), eine alternde Bevölkerung in fast allen Industrieländern, geopolitische Brüche zwischen den USA, China und Europa, und Lieferketten, die sich neu sortieren müssen.

Vertreten wird diese Lesart vor allem von Vaclav Smil (Bill Gates' Lieblingsdenker und einer der nüchternsten Energie-Analytiker weltweit). Sein Punkt: Die Welt ist immer noch fundamental ein System aus Stahl, Beton, Ammoniak und Diesel. Diese vier Stoffe stecken in fast allem, was wir gebaut, gegessen und transportiert haben - und sie sind nicht in zehn Jahren ersetzbar. Wer ehrlich aufs Tempo physischer Veränderung schaut, hält sowohl Goldenes-Zeitalter-Reden als auch KI-Apokalypsen für naiv. Die nächsten zehn Jahre werden zuerst über Energie, Material und Demografie entschieden - KI wird ein Werkzeug in diesem Spiel sein, nicht sein Drehbuchschreiber.

Wer das so sieht

Die zugängliche Smil-Einführung ist How the World Really Works (2022). Wer tiefer rein will, greift zu Energy and Civilization: A History (2017) - beides bei Penguin. Das Buch The New Map (2020) von Daniel Yergin ergänzt die geopolitische Energie-Perspektive: Wer die Energie kontrolliert, gestaltet die Welt. Auf der Materialseite ist Mark P. Mills mit The Cloud Revolution (2021) und The Bottomless Well (mit Peter Huber, 2005) eine anschlussfähige Stimme.

Demografisch grundiert wird das Szenario durch Wolfgang Lutz (IIASA Wien) und durch die Bücher von Paul Morland, etwa The Human Tide (2019) und No One Left (2024). Geopolitisch lesenswert sind Peter Zeihan, The End of the World Is Just the Beginning (2022) und das jährliche World Energy Outlook der Internationalen Energieagentur (IEA). Wer nur eine einzige Quelle wählen müsste, läge bei Smil am besten - er ist nicht unterhaltsam, aber er ist verlässlich.

Sechs

Die Renaissance des Menschlichen.

Das sechste Szenario wird in den Schlagzeilen am seltensten erzählt, aber in den Werkstätten, Schulen, Praxen und Mittelstandsbüros am wahrscheinlichsten gelebt. Es geht so: Je mehr KI Routinetätigkeiten übernimmt, desto wertvoller wird, was sie nicht kann - Vertrauen, Beziehung, Handwerk, lokales Wissen, Urteilskraft, Geschmack. Eine ganze Reihe von Berufen, die wir lange unterschätzt haben (Pflege, Erziehung, Handwerk, Beratung), gewinnen wieder Status, weil sie das Knappe sind. Menschen suchen aktiv das Gegenstück zur synthetischen Welt - sie wollen wissen, wer hinter der Stimme, dem Text, dem Produkt steht.

Diese Sichtweise wird seriös vertreten von Carl Benedikt Frey (der trotz seiner berühmten Automatisierungsstudie in späteren Arbeiten genau diese Gegenbewegung beschreibt), von dem Pflege-Soziologen Andrew Scott (The 100-Year Life), von Iain McGilchrist (der hirnphilosophisch begründet, warum eine Welt, die nur die linke Hemisphäre - Logik, Zerlegung, Optimierung - kultiviert, am Ende ihre Tiefe verliert) und von Stimmen wie Cal Newport und Matthew Crawford, die philosophisch wie praktisch für ein Leben jenseits der Bildschirme argumentieren. Es ist die Variante, an die wir bei wendwerk am festesten glauben - nicht aus Romantik, sondern weil wir sie jeden Tag in echten Betrieben sehen.

Wer das so sieht

Iain McGilchrist, The Master and His Emissary (2009) und The Matter With Things (2021), ist das philosophisch ehrgeizigste Werk dieser Linie - ein britischer Psychiater erklärt über tausende Seiten, warum eine Kultur, die ihr eigenes Verstehen nur noch maschinell modelliert, eine Spur Geist verliert. Auf der praktischen Seite liest sich Matthew Crawford, Shop Class as Soulcraft (2009, dt. Ich schraube, also bin ich) als überraschend kraftvolle Verteidigung des Handwerks.

Cal Newport beschreibt in Deep Work (2016) und Slow Productivity (2024), wie konzentriertes Arbeiten zur knappsten und wertvollsten Ressource wird. Wirtschaftlich grundiert von David Autors Arbeiten zum sogenannten "return of the middle" (MIT, 2024) - Hinweise, dass KI gerade niedrig- und mittelqualifizierte Tätigkeiten relativ aufwerten könnte, weil sie ihnen Werkzeuge gibt, statt sie zu ersetzen. Es ist die Lesart, in der KI weder erlöst noch zerstört, sondern den Wert des Menschlichen sichtbarer macht - in dem, was nicht kopierbar ist.

Was diese sechs Szenarien verbindet

Vermutlich wird keines davon allein eintreten. Vermutlich sehen wir 2035 Stücke aus allen sechs - und der Streit der Klugen geht weiter, wer richtig lag.

Was sich aus dieser Karte trotzdem mitnehmen lässt, sind nicht Prognosen, sondern Aufmerksamkeitsrichtungen. Wer dem ersten Szenario folgt, ignoriert die physischen Grenzen aus dem fünften. Wer beim vierten stehen bleibt, verkennt das sechste. Wer nur dem zweiten glaubt, übersieht, dass selbst eine "nur" mäßig produktive KI tief in jeden Beruf eingreift. Die Wirklichkeit hat selten die Anständigkeit, sich an eine einzige Erzählung zu halten.

Wir bei wendwerk arbeiten konkret in dem Spannungsfeld zwischen Szenario zwei (KI als nüchternes Werkzeug), Szenario fünf (die physische Welt bleibt das, was zählt) und Szenario sechs (das Menschliche wird wertvoller, nicht weniger wert). Wer mit uns baut, baut Software, die für all diese Welten taugt - keine Apps, die nur unter Schönwetter-Annahmen funktionieren. Das ist nicht Vorsicht. Es ist Realismus, in einer Zeit, die viel zu sehr an einzelne Erzählungen glaubt.

Wenn du dazu mit uns reden willst

Jedes dieser Szenarien hat Konsequenzen für die Software, die ein Betrieb heute baut. Welche Welt du erwartest, entscheidet mit, was du heute investierst.

Wer heute die globale Debatte konkret prägt - mit Namen, Büchern, Schulen -, liest du unter Wohin wir gehen. Wie wir uns die Zukunft des Mittelstands konkret vorstellen, steht unter Wie sieht die Zukunft von Unternehmen aus?. Und die philosophische Tiefenfrage zur KI - versteht die Maschine eigentlich, was sie sagt - findest du unter Versteht eine KI, was sie sagt?.

Kuratiert von Johannes Hohls für wendwerk.